Wir stellen vor: Krumbach er_fahren.

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Wir stellen vor: Krumbach er_fahren.

Große Sommersause im Jugendzentrum Krumbach

am 28. und 29. Juli 2017

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Die Initiative „Skatepark/Jugendbewegungspark Krumbach“ macht sich stark für den Bau einer Sportanlage am Krumbacher Jugendzentrum. Eine große Party soll das Anliegen näher bringen. Ein Skatepark in Krumbach… braucht’s das?

Ein dünnes Brett mit Rädern dran. Ein in kurze Hosen und weitem Shirt gekleideter junger Mann balanciert darauf, springt in die Luft. Routiniert landet er wieder auf dem Brett. Die kleinen, aber sehr stabilen Räder rattern mit dem charakteristischen Geräusch über den Asphalt. Sie berühren Gehwege und Geländer. Sie folgen Straßen und erklimmen Mauern. Skaten ist Interaktion mit der Stadt.

Was einige Surfer in den 50ern erfanden, um ihre spektakulären Manöver auch auf dem Trockenen zu üben, ist längst zu einer eigenen Subkultur geworden. Kein Wunder also, dass auch über das eigentliche skaten hinaus ein hoher kreativer Output gewachsen ist: Einflüsse aus dem Breakdance, kreative Videos, Siebdrucke mit schicker Typografie und coolen Grafiken.

Auch im Landkreis Günzburg gibt es junge und nicht mehr ganz so junge Menschen, die Gefallen an den Boards und dem damit verbundenen Lifestyle gefunden haben. Im Herbst 2016 hat sich der Fachwart* für Skateboarding im bayerischen Rollsportverband und der Vorstand des Krumbacher Jugendzentrums zusammengeschlossen, um einen neuen Skatepark zu realisieren.

„Wir haben inzwischen erreicht, dass die Stadt Krumbach dem JuZe ermöglicht, das Planungsbüro DSGN Concepts beauftragt“, erklärt Benjamin Ali, Krumbacher Skate-Urgestein. Das Blitzen in seinen Augen verrät seine Begeisterung: „Der Skatepark könnte auch als Jugendbewegungspark anderen Sport- und Bewegungsarten Möglichkeiten bieten. Wir schaffen einen Ort der Begegnung“, fügt er hinzu.

Der neue Skatepark soll nicht wie das bereits bestehende Areal auf der Flußseite des JuZes entstehen, sondern oberhalb – mit flächenmäßig weitaus größerem Potential. Ein so ambitioniertes Projekt braucht natürlich Zeit. Benjamin Ali zeigt sich optimistisch: „Wenn es gut läuft, gibt es 2018 bereits einen Teilbereich mit Skateplatz, Tribüne und Grillbereich“.

Damit bis dahin keine Langeweile aufkommt, wird die jährliche Sommersause im Jugendzentrum diesmal auf zwei Tage ausgedehnt. Das Fest bietet einen professionellen Skateboard-Contest, Livemusik Hüpfburg, Tischkicker, Grillmöglichkeit und Skateworkshops (bereits für junge Talente ab sieben Jahren), Zu diesem Zweck bauen die Veranstalter eigens einen mobilen Skatepark mit Leihrampen auf. Angepeilt ist, einen Teil bis zur Eröffnung des neuen Skateparks 2018 aufgebaut zu lassen.

Der berühmte Skatepark von Marseille taucht im Reiseführer der Stadt auf. Auch der Krumbacher Skatepark hat das Potential, nicht nur eine Bastion für eine spannende Subkultur zu werden – sondern eine Bereicherung des Standortes. Eine offene Begegnungsstätte, an der unterschiedlichste Menschen zusammenkommen: zum bewegen, plaudern, grillen – und natürlich auch für den einen oder anderen Ollie*.

Anmerkungen:

*Ollie: Basistrick des modernen Skateboardens, erfunden von Alan „Ollie“ Gelfand.

 

           

 

2017-05-22T13:42:41+00:00 22.05.2017|Wir stellen vor|0 Kommentare

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